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Wohnmobil vs. Wohnwagen – Ein Vergleich

Wohnmobil vs. Wohnwagen – Ein Vergleich

Urlaub ist die schönste Zeit des Jahres, und gerade für Individualreisende gibt es eine immense Auswahl an Optionen, wie man reisen kann und welche Unterkunft möglich ist.

Immer mehr Campingfreunde entscheiden sich für einen Wohnwagen oder ein Wohnmobil: zu jeder Zeit flexibel unterwegs, im eigenen Tempo zu den persönlichen Traumzielen. Auf diese Weise steht einem die ganze Welt offen! Die schönsten Fleckchen der Erde können auf eine ganz besondere Weise erlebt werden – einfach den Campingbus oder den Caravan packen und los geht es. Dabei ist man vor allem eins: unabhängig. Überfüllte Hotels oder schlechtes Essen müssen einen Campingfreund nicht interessieren, und sollte der Campingplatz einmal wider Erwarten doch nicht den Wünschen entsprechen, kann man sein Minihaus einfach wieder zusammenpacken. Man sagt dem Ort Lebewohl und sucht sich ein neues Ziel, zumal es gerade bei Campingplätzen mittlerweile eine große Auswahl gibt und von der Basic Ausstattung bis hin zu richtig luxuriösen Varianten alles zu haben ist.

Wohnmobil oder Wohnwagen – Freiheit pur im Urlaub

Wenn man nicht den Urlaub an einem festen Standort bevorzugt, sondern lieber die Welt erkunden möchte, gilt gerade bezüglich Campingmobilen die Devise: Der Weg ist das Ziel. Richtige Rundreisen durch verschiedene Länder Europas lassen sich auf diese Weise im wahrsten Sinne des Wortes er-fahren. Sonnenuntergang am Meer, Wandern in den Bergen oder ein Städtetrip zu einer angesagten Location? Mit einem Wohnmobil ist alles möglich. Einfach losfahren und schauen, was die Welt zu bieten hat.

Nun gibt es in Bezug auf die Frage nach Wohnmobil oder Wohnwagen eine sehr große Auswahl an Modellen, Ausstattungen, technischen Voraussetzungen und vielem mehr. Viele Faktoren spielen in die Überlegungen hinein: Was ist praktisch, was ist günstig, was passt am besten zur persönlichen Situation? Und wohin soll es überhaupt gehen? Worauf genau zu achten ist und welche Möglichkeiten über einen Urlaub im Caravan oder Campingbus bestehen, wird in diesem Artikel im Detail erklärt.

Vor- und Nachteile des Wohnwagens

Ein Wohnwagen ist grundsätzlich ein Anhänger für ein Auto. Somit braucht man auf jeden Fall ein passendes Gefährt mit genügend Leistung und einer Anhängerkupplung. Was bei der Abfahrt einige Handgriffe mehr braucht als etwa beim Campingbus, bringt Vorteile am Urlaubsort: Ist der Wohnanhänger an Ort und Stelle gebracht und installiert, steht das Auto zur Verfügung und sorgt für Mobilität.

Hinsichtlich der Innenausstattung ist in einem Wohnwagen auf jeden Fall eine kleine Wohneinheit eingebaut mit Elektroanschlüssen und Wasserversorgung. Natürlich gibt es auch Modelle für Puristen, die ohne Kochmöglichkeit und Nasszelle auskommen und sich auf die Schlafgelegenheit beschränken. Normalerweise gehören Küchenblock und ein Minibad aber zur Grundausstattung eines Wohnanhängers, damit man unterwegs alles dabei hat, was man für einen längeren Urlaub oder einen Kurztrip braucht.

Allerdings sollte man Zeit für die Reise einplanen: Mit einem Wohnanhänger gilt zumeist eine Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h.

Wohnwagen

Vor- und Nachteile des Wohnmobils

Ein Camper ist dagegen selbst ein eigenes Fahrzeug, weswegen es auch Campingbus genannt wird. Ein Auto als Zugmaschine ist also nicht nötig. Dies macht die Handhabung leichter: Gleich einem Minibus wird das ganze Reisemobil vom Cockpit aus gesteuert, was das oft ungewohnte Rangieren eines Anhängers überflüssig macht. Auf der anderen Seite hat man am Ferienort anders als beim Wohnanhänger kein Auto dabei – ein kurzer Ausflug in die Umgebung oder der Wocheneinkauf im Supermarkt sind damit etwas komplizierter. Dank der höheren Zuladung ist es aber kein Problem, viel Gepäck, Vorräte und auch Fahrräder mitzunehmen.

Bezüglich der Innenausstattung ist alles denkbar, was den individuellen Urlaub angenehm macht. Es gibt Campingbusse mit Minimalausstattung, aber auch Modelle der Luxuskategorie sind möglich, die einem komfortablen Apartment in nichts nachstehen. Besonders beliebt sind in diesem Zusammenhang bei Campingfreunden Wohnmobile der mittleren Kategorie, in der Schlaf- und Wohnraum sowie Minibad und Kochnische Platz finden. Um den Raum besonders gut auszunutzen, gibt es hier zahlreiche intelligente und flexible Möglichkeiten, Möbel umzubauen und mehrfach zu nutzen. So findet tatsächlich eine voll ausgestattete Ferienwohnung Platz auf den vier Rädern und kann zu jedem Traumziel mitgenommen werden, zumal ein Campingplatz nicht zwingend notwendig ist – an jedem Ort ist eine Übernachtung möglich, und auch viele Ortswechsel sind kein Problem. Allerdings ist ein Campingbus in Anschaffung und Unterhalt durchaus teurer als ein Wohnwagen.

Wohnmobil

Wohnmobil oder Wohnwagen? Vor- und Nachteile im Überblick

WohnwagenWohnmobil
Auto immer dabeiEingeschränkte Mobilität am Urlaubsort
Günstiger in Anschaffung und UnterhaltungHöhere Kosten
Nur ausgewiesene CampingplätzeUnabhängig von Campingplätzen, preisgünstig
Schwieriges RangierenLeicht zu rangieren
An- und abkoppeln nötigEinfach abstellen
Geringe ZuladungGrößere Zuladung
Relativ langsame ReisegeschwindigkeitGute Reisegeschwindigkeit

Was ist günstiger: Wohnmobil vs. Wohnwagen

Natürlich kann man bei Wohnwagen oder Wohnmobil Schnäppchen machen und beide Male sind sowohl Mini- als auch Luxusvarianten möglich. Durchschnittlich ist ein Reisemobil in der Anschaffung und im Unterhalt teurer als ein Campinganhänger, aber wie sieht es danach mit den Reisekosten aus?

Was die Benzinkosten angeht, lässt sich kaum ein Vergleich anstellen, weil zu viele individuelle Parameter hineinspielen: Zuladung, Gewicht, Fahrweise und mehr. Wo jedoch das Wohnmobil punkten kann: Die Stellplatzgebühren. Denn man ist nicht auf Campingplätze angewiesen, sondern kann auch außerhalb halten und übernachten. Dies bringt nicht nur Unabhängigkeit und Abenteuer Feeling, sondern spart Kosten.

Führerschein, Versicherung und Co. bei Wohnmobil oder Wohnwagen

Für Wohnwagen oder Wohnmobil gibt es verschiedene Voraussetzungen, was das Rechtliche betrifft. Zunächst einmal der Führerschein: Hier kommt es auf das Gewicht des Gefährts an. Bei einem Wohnanhänger handelt es sich in den meisten Fällen um ein Gespann mit einem zulässigen Gesamtgewicht von zwischen 3,5 bis 4,25 t, was einem Führerschein der Klasse B96 entspricht – ein alter Führerschein der Klasse 3 (vor 1999) bietet dies ebenfalls. Bei leichteren Gespannen reicht der Führerschein Klasse B. Außerdem braucht der Wohnwagen einen eigenen Versicherungsschutz, der einer KFZ-Versicherung ähnelt, jedoch ohne Schadenfreiheitsklassen. Auch hier kann man zwischen Teil- und Vollkasko mit verschiedenen Selbstbehalten wählen, wobei je nach Anbieter zu beachten ist, was und welche Schäden abgedeckt werden. Ebenfalls analog zum PKW ist die Haftpflichtversicherung zu beachten.

Wer seinen Führerschein Klasse 3 vor 1999 gemacht hat, ist auch beim Campingbus bis zu 7,5 t bzw. bei Dreiachsern bis zu 18,5 t gut beraten. Ansonsten gilt die Führerscheinklasse C. Je nach Gewicht des Gefährts bzw. Gültigkeitsdauer des Führerscheins sind hier Abstufungen im Fünfjahrestakt und bis zu einem Gewicht von über 7,5 t plus zusätzlichem Anhänger von mehr als 750 kg mit der Führerscheinklasse CE möglich. Versicherungstechnisch greifen im Falle des Wohnwagens die Schadenfreiheitsklassen analog zur normalen KFZ-Versicherung. Ansonsten gelten auch hier die unterschiedlichen Möglichkeiten der Voll- oder Teilkasko mit verschiedenen Selbstbehalten und die Haftpflichtversicherung. Welcher Tarif genau der günstigste ist, hängt von den verschiedenen Anbietern ab und sollte individuell kalkuliert werden.

Wohnmobil vs. Wohnwagen

Fazit: Campingbus für Individualreisen

Ein Wohnanhänger eignet sich für Campingfreunde, die vor allem am Ziel der Reise bleiben und dort mit dem Auto Touren unternehmen möchten. Der Campingbus bietet weniger Flexibilität am Urlaubsort, dafür aber unterwegs: Wer die Welt entdecken möchte und den Weg als Ziel sieht, der ist mit dem Reisemobil gut unterwegs.

Zusammenfassend hat man beim Wohnmobil jedoch entscheidende Vorteile: Das Fahren ist leichter und schneller, da man nicht auf die Geschwindigkeitsbegrenzung für Anhänger angewiesen ist, und man hat immer alles Wichtige dabei. Die Parksituation ist besser und auch die Flexibilität: Wann immer man einen Stopp einlegen möchte, ist dies auch ohne Campingplatz möglich. Somit erfährt man Freiheit pur und kann immer wieder neue Orte entdecken und genießen.

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